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Lehre

Der Architekturrat bekennt sich zum dualen Bildungssystem mit zwei unterschiedlichen und bewährten Zugangswegen zum Beruf des Architekten: Einer führt über das Gymnasium und die Universität, der andere üblicherweise über die Hochbauzeichnerlehre, die Berufsmatura und die Fachhochschule. 

Der Architekturrat betont die hohe Autonomie der Lehre und der Forschung an den Hochschulen. Gleichzeitig stellt er sich, in Abstimmung mit der Berufsverbänden, der Herausforderung, die komplementären Profile der beiden Hochschultypen zu schärfen. 

Der Architekturrat unterstützt die qualitativ hochwertige und generalistische Ausrichtung der Ausbildung von Architekten. 

Der Architekturrat setzt sich Richtlinien für eine disziplinäre Qualitätssicherung durch Peers und Peer-Reviews.

Forschung

Die Forschung im Bereich der Architektur benutzt in hohem Masse Methoden anderer Disziplinen, so z.B. solche der naturwissenschaftlichen oder der geisteswissenschaftlichen Forschung. Dies erschwert die Anerkennung der Architektur als autonome Disziplin, die auf anerkannten Grundlagen beruht und sich durch fortschreitendes Wissen und Praxis auszeichnet. 

Der Architekturrat stellt fest, dass die Differenzierung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung, sowie deren Zuordnung zu Universitäten und Fachhochschulen wenig sinnvoll ist. Er unterstützt die Breite der Forschungsaktivitäten und die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen.

Der Architekturrat anerkennt die «EAAE Charter on Architectural Research» als breit gefasstes Grundlagenpapier zur Forschung in Architektur. 

Der Architekturrat sucht Antworten auf die Frage nach einer spezifischen Forschung im Kernbereich der Disziplin selbst. Dies mit den Methoden die auf das «architektonische Entwerfen und Konstruieren» als Quelle neuer Wissenserkenntnisse zugreifen («Forschung durch Architektur» oder «Research through/by Design»).

Der Architekturrat engagiert sich über seine Mitglieder bei der Definition von Instrumenten zur Validierung der Forschungsresultate in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen, nationalen (Kommission für Technologie und Innovation KTI, Schweizerischer Nationalfonds SNF) und internationalen Gremien.

Praxis / Weiterbildung

Der Architekturrat beobachtet neben der Lehre und der Forschung die Schnittstellen zur Berufsausübung im Bereich Architektur und in der Bauwirtschaft. Er ist sich der Differenz zwischen Ausbildung und Berufspraxis bewusst.

Viele Dozierende und Mitarbeitende der Hochschulen sind in unterschiedlichen Lebenszyklen von Bauten und Infrastrukturen tätig und engagieren sich in Gremien von Verbänden und der Politik. Sie leisten mit ihrem Engagement, mit Bauten, Projekten, Wettbewerben und Studien einen substantiellen und umfassenden Beitrag zur Baukultur in der Schweiz und im internationalen Kontext. Sie gewährleisten die Rückbindung der Theorie an die Praxis als gelebte Tradition des «Lifelong Learning»

Der Architekturrat unterstützt die Bestrebungen, das Thema Baukultur/Raumkultur als eigenständigen Bereich in die Kulturbotschaft des Bundes 2016-2019 einfliessen zu lassen. 

Diese Baukultur gilt es in Zukunft weiterzuentwickeln, unter Berücksichtigung entscheidender Faktoren, wie Lebensraum, Energie und Mobilität.

Nationale und Internationale Planungs- und Bauprozesse

Die im Architekturrat vereinten Architekturschulen verfolgen die Tendenzen der nationalen und internationalen Planungs- und Bauprozesse, der Städtebau- und Raumentwicklung und leiten daraus Themen und Prämissen für die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung an ihren Hochschulen ab. Alle Entwicklungen müssen sich am hohen Stand der heutigen Ausbildung in der Schweiz messen. Deren Qualität gilt es aufrechtzuerhalten und vor dem Hintergrund der künftigen Bauproduktion weiter zu entwickeln.

Vernetzung / Öffentlichkeitsarbeit / Kontakte

Der Architekturrat steht ein für eine enge Verbindung von Lehre, Forschung und Praxis. Der Architekturrat pflegt enge Kontakte zu Verbänden und der Politik in einem sich ständig ändernden beruflichen Umfeld. Die wichtigsten Partner im Geschäftsfeld Bau gilt es zu definieren und für verbindliche Kontakte zu gewinnen. Der Architekturrat wird nationale politische Organisationen, öffentliche und private Institutionen, Verbände und Medien besuchen und Ziele sowie Aufgaben des Architekturrates aktiv kommunizieren (Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Kulturkommission des Nationalrates, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften, Schweizerischer Baumeisterverband SBV, Verband Schweizerischer Generalunternehmer VSGU, Bauen Schweiz, Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung CRB, Medien, etc.).

Internationale Kontakte ergänzen das nationale Netzwerk.